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Sind frisch gebackener Eigentümer und was nun?

Nov 18 2015
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Wie gesittet und vorsichtig eine Übernahme oder ein Kauf einer Firma auch über die Bühne geht, es täuscht über einen Sachverhalt hinweg: Die neuen Eigentümer haben weder die Kenntnisse über die Art und Weise der bestehenden Firma, noch bleibt viel Zeit dafür, diese ausgiebig zu erkunden. Damit muss "etwas" wichtiges passieren, gleich nach der Übernahme. Und dieses "etwas" zeigt sich wie so oft an gut gelaufenen Beispielen. Bei diesen wurde als erstes die Berichterstattung umgestellt auf die Bedürfnisse der neuen Eigentümer. Damit wird ähnlich einem Seismographen die Unternehmung erfasst und beobachtet. Das erlaubt dann auch wichtige Standortbestimmungen und Entscheide zu fällen. Noch viel wichtiger, eine clever aufgestellte Berichterstattung zeigt wie eine Tankuhr im Wagen den Vorrat an Flüssigen Mittel an. Gar nicht so unerheblich. Sind diese wenigen aber entscheidenden Massnahmen eingeführt - meist Bruchteile des Aufwandes und Kosten einer drohenden Insolvenz - kann zur eigentlichen Strategie und Planung übergegangen werden.

Übrigens eine clever aufgestellte Berichterstattung enthält heute eine Mittelflussrechnung, eine sogenannte Cash Flow Rechnung. Sie bietet auf einen Blick genau die Informationen über den Geschäftsgang und über die Kraft der Unternehmung, Geld zu schöpfen - wenn überhaupt. Dazu zeigt sie auf, wo welches gegenenenfalls wieder zu verflüssigen ist und nicht zuletzt auch eine wichtige Grundlage, um die neue Firma zu verstehen, die Bereiche zu messen und als Grundlage für manch eine sachlich besser laufende Sitzung. Aber auch die beste Strategie und die umfassenste Planung will an ihren Resultaten gemessen werden - am wirtschaftlichen, also vor allem an ihrem monetären Erfolg. Und dieser ist nun mal bei verfügbaren Geldmitteln - ob für Expansionen, für anständige Löhne oder für Boni.

Zuletzt geändert am: Nov 18 2015 um 2:35 PM

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